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Maserier- und Marmorierpinsel

Maserieren ist ein traditionelles Verfahren zum täuschend echten Imitieren verschiedenster Holzarten.

Anleitung Holzmasierung

Vorgehensweise:
Das Material zur Maserierung wird angezeichnet und abgeklebt.

Rahmen anlegen:
Zuerst wird die modifizierte Grundlasur aus Kasselerbraun auf eine zusammenhängende Teilform gestrichen und die Auftragsspuren vertrieben. Mit einem schmalen Modler wird nun Grundlasur sowie auf einer Seite Kasselerbraun und auf der anderen Siena gebrannt aufgenommen. Mit diesem so präparierten Modler ziehen Sie mit leichten, ungleichmäßigen, wellenförmigen Bewegungen diagonal verlaufende Maserstrukturen in die noch feuchte Grundlasur. An den Spiegelachsen muss mit Klebeband oder Schleifpapier abgedeckt werden. Dann folgen die nächsten Teilstücke der Rahmung. Sobald alle Rahmenteilflächen strukturiert und getrocknet sind, kann die Überlasur aus Kasselerbraun und wenig Siena gebrannt aufgetragen werden.
Dies geschieht wieder in den selben Teilabschnitten wie bei der Anlage der Maser.
In die noch feuchte Überlasur zieht man nun mit einem trockenen Birkenmodler Spiegel ein, diese werden sofort entgegen der Maserrichtung weich vertrieben.
Sobald alle Teilflächen mit der Überlasur bearbeitet und getrocknet sind, wird das Klebeband vorsichtig enfernt. Die Durchtrocknung dauert etwa 30 min.

Gehrung Rand
Nach Abkleben der Rahmung kann sowohl an der Füllungsfläche als auch Außenfläche gearbeitet werden. Dafür wird die Gehrungslinie abgedeckt, Grundlasur aufgestrichen, vertrieben und mit dem schmalen Modler, der in wenig Kasselerbraun eingetaucht ist, eine schwache Schlichtholzstruktur eingezogen.
Für die Füllungsfläche wählen Sie ein Wurzelholz, eine Kernpartie oder auch gespiegelte Varianten von beiden.

Maserung Kirschbaum
Die Grundlasur ist in der Füllungsfläche aufgetragen und fein vertrieben. Nun wird das Finishing mit dem Dachshaarvertreiber fertiggestellt. Um einen Kirschbaum-Maserung zu erhalten, malen Sie mit Finger- und Borstenpinsel die gewünschten Formen auf. Dafür sind Siena gebrannt, Siena natur und schwarz nötig.
Das aufgemalte Maserbild sollte, noch bevor der Auftrag anziehen kann, zur Kernmitte hin mit dem Dachsvertreiber vertrieben werden. Überschüssige Lasur wird umgehend entfernt und kleine Ausbesserungen zur Korrektur und Anpassung der Maserung sind möglich.

Struktur Kirschbaum

Nun wird die Überlasur der Außenfläche aus Siena natur, Siena gebrannt und Kasselerbraun aufgetragen, die Spiegel eingezogen und vertrieben. Die selbe Überlasur wird auf die getrocknete Füllungsmaser aufgetragen, vertrieben und die Spiegel werden markant eingezogen. Überschüssiges Material sollte umgehend abgewischt werden. Die auffallende Wirkung der Spiegelpartien des Kirschholzes erzielt man, in dem man den trockenen Modler schiebt und die Überlasur zusammen schiebt. Somit wird die Überlasur mit den eingezogenen Spiegeln weich vertrieben.

Ebenholz Einleger
Die Ecken sowohl als auch die Konturen der Rahmung werden mit Schwarz und Grundlasur ausgemalt bzw. abliniert. Um die Wirkung von Ebenholz zu erhalten, werden die Seitenkanten mit schwarzer Farbe halbdeckend abgefasst. Um die dekorative Wirkung zu steigern, wird neben den schwarzen Strich ein gelblich-weißer gesetzt, welcher Buchsbaum-oder Ahornholz imitiert.

Überlasur Lackierung
Den letzten Schliff, sowohl als auch mehr Tiefe der Kirschbaum Maserung erhält man durch das Auftragen der Überlasur und die Bearbeitung mit dem Schläger im Zusammenspiel mit Dachshaarvertreiber und Modler. Sobald die Oberfläche getrocknet ist, kann sie mit hochglänzendem Klarlack überzogen werden. Nun werden die Farblasuren angefeuert, wodurch das Farbenspiel der einzelnen Aufträge ein prächtig und tief wirkendendes Abbild einer polierten Intarsie ergeben.